Forum
Einladung
Einladung
Sehr geehrte Damen und Herren,
das niederschlesische Politik- und Wirtschaftsforum versucht bereits seit 11 Jahren die Entwicklungsvision Niederschlesiens sowohl im europäischen als auch im globalen Kontext zu formen. Es ist die einzige Konferenz in Polen, die sich mit der Entwicklung der Region in der politischen, wirtschaftlichen und Zivilisationshinsicht beschäftigt. Jedes Jahr heißen wir mehr als 800 Personen willkommen. Darunter Vertreter aller Selbstverwaltungen der Region, polnischer und europäischer Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler sowie Medien. Wir möchten sie herzlich zu einem weiteren niederschlesischen Politik- und Wirtschaftsforum einladen. Das Forum finden vom 28. bis zum 30. Oktober 2010 in Krzyżowa statt. Das Thema des diesjährigen Forums:
“Technik und Technologie – Herausforderungen und Impulse der Entwicklung”.
Die Schirmherrschaft über die diesjährige Edition des Forums übernimmt Herr Prof. Michał Kleiber – Vorsitzender der Polnischen Akademie der Wissenschaften. An der diesjährigen Sitzung des DFPiG werden u.a.folgende Personen teilnehmen: Matthias Platzeck – Ministerpräsident von Brandenburg, Danuta Hübner – die Botschafterin des europäischen Parlamentes, Prof. Marian Noga - Wirtschaftswissenschaftler, Robert Gwiazdowski – Experte aus dem Adam Smith Zentrum, Prof. Andrzej Blikle – Informatiker und Unternehmer, PAN Mitglied, Ludwik Sobolewski – Vorsitzender der Weltpapierbörse, Mariusz Sfora – Vorsitzender der Regulierungsbehörde, Piotr Woźniak – Geschäftsführer der Agentur für die Zusammenarbeit der energetischen Regulierungsbehörden EU, Prof. Tadeusz Więckowski – Rektor der technischen Hochschule in Breslau.
Das Forum findet, genau wie im Vorjahrüberschattet von der immer noch andauernden Wirtschaftskrise und ihren Begleiterscheinungen in der weltweiten Wirtschaftsszene statt. Es scheint, dass die traditionellen Faktoren der Entwicklung – unter anderem Technik und Technologie – durch die „modernen“ Ideen, die die globale Krise in großen Maße verursacht haben, marginalisiert werden. Es ist lohnenswert die Lage genau aus diesem Blickwinkel zu beobachten, damit die Regionen in größerem Maße an den ankommenden Veränderungen teilnehmen können. Vor allem deswegen, da im Falle von Niederschlesien, die hohe Qualität der technischen Ausbildung zu unseren großen Stärken gehört. Die ausländischen Investoren, die in Niederschlesien ihre Investitionen aufgrund von hohem „Angebot“ an Personal ansiedeln, wissen diese Ausbildung zu schätzen. Um diese Stärke besser auszunutzen, möchte die Region moderne Ausbildung des technischen Personals auf dem mittleren Niveau wiederherstellen. Es sind wichtige Fragen für die territorialen Verwaltungen auf jeder Ebene.
Bei dem vorjährigen Forum wurden die Erklärung „Quo vadis Europa?“ angenommen, die Nachdiskussionen über strategische Wahlen und über die Europazukunft und ihrer Region fordert. Zur Diskussion wurden die Vertreter der strategischen Gemeinschaften aus verschiedenen bürgerlichen Gremien, die an der Entwicklung Europas gemäß den Regelen der Subsidiarität interessiert sind, eingeladen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle der Technik und der Technologie in der Entwicklung von Europa geschenkt (da ihre Rolle in der europäischen Zukunft mehr als sicher ist), als einer der wichtigsten Entwicklungsrichtungen der EU und um ihr zustehende Stelle in dem zukünftigen, polyzentrischen, globalen System zu sichern. Es scheint, dass der für Europäer wichtigste strategische Aspekt nur so der öffentlichen und politischen Aufmerksamkeit entgeht.
Während des Forums entstand die „Arbeitsgruppe zur Entwicklung der Energiewirtschaft im 21. Jahrhundert“. Im Laufe 2010 fanden drei Treffen dieser Gruppe statt. Im März traf sich die Gruppe in Dresden zum ersten Mal. Am 10. Mai fand in Breslau ein weiteres Treffen zum Thema Black-Out statt. In Ostritz (Sachsen) diskutierte man zwei Tage über die innovative Energie in den deutsch-polnischen Grenzregionen.
Am ersten Tag des Forums (Donnerstag, den 28. Oktober 2010) werden wir uns mit dem Thema befassen, welche Rolle die Technik und Technologie für Zivilisations- und kulturelle Entwicklung der europäischen Regionen spielt. Insbesondere wird auf die Wurzeln und Geschichte der niederschlesischen Wissenschaft und Technologie hingewiesen. Die Auftaktrede wird von den ehrenamtlichen Schirmherren eröffnet. Sie initiieren eine Diskussion über die zivilisatorische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung der Technik und Technologie als wichtigen Schlüssel für die unsichere und turbulente Zukunft.
Der zweite Tag des Forums (29. Oktober 2010) befasst sich mit der Suche nach optimistischen Szenarios der wirtschaftlichen Entwicklung, die durch die innovativen Techniken und Technologien angetrieben werden. Kontext dieser Suche ist die Reflexion über zivilisatorische und wirtschaftliche Zukunft Europas. Es werden Diskussionen bezüglich der interregionalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit und energetischen Zukunft, als Schlüsselbereich zum Funktionieren der Wirtschaft und zivilisatorischen Regionentwicklung, weitergeführt. Wir werden uns auf die deutsch-polnisch-tschechischen Grenzregionen konzentrieren, um die moderne und stabile Wirtschaft der Eurozone zu formen. Wir werden auch auf die Rolle der Technik als Quelle der zivilisatorischen Veränderungen hinweisen, die sich durch die Entwicklung der Technologie in der Lebensqualität und Wirtschaftseffektivität widerspiegeln.
Der Tag wird ebenfalls der Vermarktung der niederschlesischen Unternehmer gewidmet. Die Besten unter ihnen, die der wirtschaftlichen Extraklasse der Region angehören, erhalten den „Niederschlesischen Wirtschaftspreis“. Der „Deutsch-Polnische Wirtschaftspreis“ wird ebenfalls, bereits zum zweiten Mal, überreicht.
Der dritte Tag des Forums (30. Oktober 2010) befaßt sich mit der regionalen Entwicklung, die laut Gemeinschaftsregeln und der Subsidiarität realisiert wird. Es wird eine Diskussion über die Verwaltungskondition in Polen durchgeführt, die sich auf die Analyse der letzten 20 Jahre stützt. Von diesem Standpunkt aus werden wir die neuen Richtungen und möglichen Szenarios der Entwicklung für die nächsten 20 Jahre in Betracht ziehen. Insbesondere werden wir nach Antworten suchen, in welchem Maß das System der öffentlichen Gewalt in Polen durch die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklungsprozesse stimuliert wird und in welchem Maß die geringe Effektivität des Systems diese Entwicklungsprozesse bremst.
Im Anhang finden Sie die Informationen über das Niederschlesische Politik- und Wirtschaftsforum, das Projekt des Programms für das diesjährige Forum sowie das Anmeldeformular.
Mit freundlichen Grüßen
Janisław Muszyński i Jan Waszkiewicz
Initiatoren des Forums